Der Widerstand gegen den G20-Gipfel

Eine Einführungs- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen des Jugendbündnis zum 1. Mai in Braunschweig
gg20

[Freitag, 3. März 18:00 Neue Schule, Gewerkschaftshaus Braunschweig, Wilhelmstraße 5]

Am 7. und 8. Juli treffen sich unter der Schirmherrschaft Deutschlands die G20-Staaten und damit die Vertreter*innen der größten Industrienationen und Schwellenländer dieser Welt in
Hamburg. Seit der Entstehung ist Deutschland zum ersten Mal Gastgeber dieses Gipfeltreffens und so soll der Gipfel nach Entscheidung der Bundesregierung nirgendwo anders als auf dem Hamburger Messegelände stattfinden – in unmittelbarer Nähe zu dem alternativ geprägten Karolinen- und Schanzenviertel Hamburgs. Gegen diesen Gipfel formiert sich nicht nur der Protest der Anwohner*innen, welche vor und während des Gipfels eine massive Militarisierung ihres Stadtteils zu erwarten haben. Weit über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus organisieren sich Aktivist*innen aus verschiedenen Spektren, um im Juli vor und während des Gipfel einen vielseitigen und bunten Protest auf die Straße zu tragen und ein Signal der internationalen Solidarität gegen die sich als Alternativlosigkeit verkaufende Normalität einer kapitalistischen Gesellschaftsordnung und deren Politik zu setzten.

In der Veranstaltung wird es einen kurzen Einführungsinput über die Hintergründe des G20-Gipfels geben und versucht werden, den Gipfel politisch einzuordnen. Gemeinsam wollen wir darüber diskutieren wie eine emanzipatorische Kritik an dem Gipfel aussehen kann, welche sich deutlich von einer rechten Globalisierungs- und damit verkürzten Kapitalismuskritik abgrenzt. Darüber hinaus wird es Informationen zu den aktuellen Planungen der Gegenproteste geben und es soll über Möglichkeiten einer gemeinsamen Mobilisierung nach Hamburg gesprochen werden, um unseren Kampf für ein solidarische Gesellschaft über den 1. Mai in Braunschweig hinaus zu tragen.

Veranstalter*innen:
Jugendbündnis zum 1. Mai
DGB Jugend Braunschweig

Ausladungsklausel:
Die Veranstalter*innen behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen oder Taten in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.